05
06
2020

über die Leichtigkeit des Seins

Habt ihr meinen Blogbeitrag diese Woche schon vermisst ? Also ich hab das Schreiben, das Laufen  meiner Finger über die Tastatur und die Auswahl der richtigen Worte, um meine Gedanken vom Kopf aufs Blatt zu bringen vermisst. Beruflich haben meine Tage wieder Fahrt aufgenommen. Mein Kalender füllt sich mit Terminen. Das ist gut so und wichtig, aber die Leichtigkeit und Gelassenheit meiner Frühlingstage im April möchte ich nicht verlernen sondern weiter kultivieren. Daher wird dieser heutige Beitrag von der Leichtigkeit des Seins handeln. Dazu passt mein Safran-Kuchen-Rezept und die Ankündigung eines wundervollen Events im Juni.

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…es darf auch leicht gehen

Bestimmt kennst du das. Manches beginnt irgendwie schon so sperrig und kompliziert. Damit beziehe ich mich sowohl auf berufliche Projekte, das Kennenlernen eines neuen Menschen, die Buchung eines Urlaubs oder die Anschaffung eines neuen Trainingsgerätes. Wiederholt habe ich dabei die Erfahrung gemacht: was mühsam beginnt und schon unzählig viele Nerven kostet bevor es eigentlich so richtig losgehen kann, wird auch im Verlauf selten einfacher und beglückender.

Natürlich ist es auch gut möglich, dass ich hier nach dem Henne-Ei-Prinzip dem Verlauf bereits einen gewissen Drall in eine negative Richtung mitgebe. Wenn ich bei der Anbahnung eines neuen beruflichen Projekts, bei der bereits die Vereinbarung eines ersten persönlichen Gesprächtermins sich als Endlostelefonat entpuppt, besagter Termin schlussendlich kurz davor verschoben werden muss usw… und ich danach für mich vielleicht vorschnell schlussfolgere, dass das Ganze einfach nicht sein soll. Unter Umständen habe ich dann selbst ein Stück weit dazu beigetragen, dass jenes Projekt  tatsächlich scheitert. Auf jeden Fall bin ich vom gegenteiligen Effekt, dass etwas das mit einer Leichtigkeit daherkommt auch oftmals zu etwas Schönem und Wunderbarem wird, überzeugt.

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Gerade in der Zusammenarbeit im Team schätze ich sehr, wenn etwas bereits im Planungsverlauf leicht und scheinbar mühelos funktioniert. In meiner Erinnerung verliefen solche Projekte schließlich auch vor Ort beglückend und praktisch reibungslos.

Dass man vor Herausforderungen gestellt wird, man eine Planung aufgrund z.B. des Wetters über den Haufen werfen oder verschieben muss, vor Ort flexibel bleibt, das darf alles sein und gehört ja auch dazu. Ich denke der entscheidende Punkt ist aber wie man auf solche Situationen reagiert und diese händelt.

Teamwork makes the dream work

Umso mehr freut es mich, dass ich in Ines Hofbaur erst eine ImGrätzl-Kollegin, dann eine treue Kundin meiner Outdoortrainings im Türkenschanzpark und schlussendlich eine unglaublich wertschätzende Freundin und geniale Teamplayerin für die Veranstaltung gemeinsamer Bewegungs- und Kreativ-Events gefunden habe.

MatteundSee

Letztes Jahr haben wir gemeinsam erstmalig im Oktober die Wander- und Wohlfühltage am Attersee organisiert. Die Frühsommer-Edition davon wäre ursprünglich für Mitte Juni diesen Jahres geplant gewesen. Wir hatten uns beide darauf gefreut. Und ich hatte bereits Monate davor Bilder vom SUP-Paddeln mit Sonnenuntergang am See und Wanderungen mit Blick auf türkises Wasser in meinem Kopf. Mitte März kam alles anders und Ende April führte ich schließlich mit Ines ein entscheidendes Telefonat. Ich bin ein großer Verfechter von Pro- und Con-Listen. So eine lag vor mir, als wir abwogen unser Wochenende am See wie geplant abzuhalten oder abzusagen. Was jedoch schlussendlich den Ausschlag gab, war unser beider Bauchgefühl, das übereinstimmend angesichts diverser zu berücksichtigender Auflagen aufgrund der COVID 19-Pandemie  Unbehagen statt sprudelnder Vorfreude meldete. Ich mag die Formulierung “mich unrund zu fühlen” und wir waren sofort einer Meinung, dass sich das so für uns nicht rund anfühlte. Also sagten wir ab.

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Umso schöner war unser gestriges Treffen im Cafe Nachbarin, wofür ich hiermit auch gleich eine Empfehlung aussprechen möchte. Ein kleiner netter Treffpunkt in Währing, mit Schanigarten, wo man sich mit köstlichen Kuchen, Quiches, Salaten verwöhnen lassen kann. Auch Abholung diverser Speisen nach Vorbestellung z.B. für Feiern ist möglich.

Auf jeden Fall ging es mal wieder ganz einfach und vollkommen unbeschwert unseren neuen schönen Juni-Event zu planen.

Ein bewegender Sommertag in der Schmiede am Ravelsbach

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Um es mit Ines Worten zu sagen: “ Traumtag mit Bewegung und Bewegendem an einem Traumplatz im Weinviertel!” Alle Details gibt es hier.

Wenn dir also nach dem Tobuwabohu der letzten Monate der Sinn nach so einem leichten und unbeschwerten Sommertag steht dann freue ich mich wenn du dabei bist.

Und jetzt noch das versprochene Kuchenrezept

Safran Gugelhupf von lecker.de

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Zutaten

  • 100 ml  Milch 
  • 1 Päckchen gemahlener Safran 
  • 250 Butter oder Margarine 
  • 1 Prise  Salz 
  • 1/2 Tl. Zimt
  • 1 Päckchen  Vanille-Zucker 
  • 250 Zucker 
  • 4   Eier
  • 250 Mehl 
  • 1/2 Päckchen  Backpulver 
  •     Fett und Mehl für die Form

Zubereitung

Backrohr bei Ober/Unterhitze auf 180 ° vorheizen. Den Safran in die erwärmte Milch einrühren und zur Seite stellen. Die Gugelhupf oder Kastenform einfetten und mit Mehl ausstreuen. Weiche Butter oder Margerine mit Zucker, Vanillezucker, Prise Salz und den Eiern cremig rühren. Mehl mit Backpulver und Zimt vermischen und abwechselnd mit der Safranmilch unterrühren. Teig in die Backform füllen. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Safranmilch unterrühren.Teig in die vorbereitete Form füllen und im vorgeheizten Backofen ca. 40 min backen.

Damit wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende. Ich bin übrigens trotzdem gerade am traumhaften Attersee. Einer muss sich schließlich um ihn kümmern und fragen ob es ihm eh gut geht, dem hübschen See.

Eure Verena

author: Verena Hirzenberger